
Die U-17 rang gestern Deutschland an der WM in Nigeria nieder. Mit dabei auf dem Platz auch einige Spieler aus dem Nachwuchs des FCB. Auch wenn er kein Tor geschossen hat, Granit Xhaka war so etwas wie der Mann des Spiels. Er hat aus allen Rohren geschossen, Durschsetzungskraft und eine gute Technik. Also, Augen auf FCB und Thorsten Fink. Solche Spieler darf man nicht aus den Händen geben. Der Junge ist erst 17 Jahr alt, aber könnte schon bald der nächste Valentin Stocker sein.
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Die Davidoff Swiss Indoors sind eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Was Roger Brennwald und sein Team dank akribischer Arbeit und einer grossen Portion Begeisterung seit Jahren immer wieder auf den Hartplatz zu St. Jakob bringen, ist einzigartig in der Schweiz. Die Davidoff Swiss Indoors gehören zum Besten, was an internationale Anlässen in der Schweiz organisiert wird. Ausserdem hat es das Turnier auch im umgekrempelten Spielkalender der ATP geschafft, seine Stellung zu halten. Den Erfolg verdankt dieses Turnier neben Roger Brennwald und seinen Team vor allem zwei Namen: Ernst Schneider und Roger Federer.
Seit 1994 engagiert sich die Oettinger Davidoff Group als Titelsponsor bei den Swiss Indoors. Die Beziehung zwischen Sponsor und Turnier war aber vor allem auch eine persönliche Beziehung zwischen den Männer Roger Brennwald und dem kürzlich verstorbenen VR-Präsidenten Ernst Schneider. Der Basler Unternehmer Schneider engagierte sich mit Davidoff nicht nur, weil ihm dies aus Sponsorensicht eine gewisse Werbeaufmerksamkeit gab, sondern auch, weil er einen Beitrag an die Attraktivität zu Basel leisten wollte. Denn die Davidoff Swiss Indoors sind ein Aushängeschild, welches Basel auf die internationale Landkarte setzt. Davon profitieren schlussendlich auch die Touristiker.
Der zweite Glücksfall heisst Roger Federer. Nicht nur ist er der wahrscheinlich beste Tennisspieler aller Zeiten, er ist auch ein Kind der Region Basel. Ausserdem trägt seine vom Balljungen zum Turniersieger Geschichte zum Mythos bei. Die Identifikation der Bevölkerung mit dem Turnier hängt auch ganz stark mit Roger Federer zusammen. Ein Beweis fällig? Das Turnier ist in diesem Jahr bereits an jedem Tag ausser Dienstag ausverkauft. Müssig zu sagen, dass der Dienstag der einzige Tag ist, an dem Roger Federer nicht im Einsatz steht. Doch auch dies dürfte sich ändern. Kurzfristig hat sich der Baselbieter entschieden, mit seinem Jugendfreund Marco Chiudinelli Doppel zu spielen. Erster Einsatz am Dienstag. Die Organisatoren dürften sich damit darauf freuen, dass auch dieser Tag in die Kategorie „ausverkauft“ fallen wird. Ein neuer Rekord an den Davidoff Swiss Indoors.
Wie lange noch?
Doch die Frage nach der Zukunft darf gestellt werden. Roger Federer spielt vielleicht noch drei bis vier Jahre Tennis, dann ist Schluss. Das Turnier braucht ein neues Zugpferd oder eine andere Ausrichtung. Auch an der Sponsorenfront macht die Politik seit Jahren Druck. Aufgrund des Tabakverbotes in der Werbung soll Davidoff aus dem Engagement gedrängt werden. Doch wer könnte und wollte hier einspringen. Es wird in der heutigen Zeit schwer sein, einen Sponsor dieser Grössenordnung zu finden, zumal ein solches Engagement mehr braucht, als „return on investement“-Denken. Es braucht Sponsoren mit Idealen, Begeisterung und dem Wille etwas für Basel zu machen. Doch diese sind rar.
Neben der wirtschaftlichen Zukunft, wird aber vor allem die sportliche Zukunft Grundlage für den Erfolg des Turniers sein. Hier gilt es, die Philosophie zu verfolgen, die seit Jahren den Erfolg garantiert. Junge und aufstrebenden Stars vor allen anderen zu entdecken, sie zu verwöhnen und darauf zu zählen, dass sie wiederkommen, wenn sie in den Top 10 sind. Dies wird natürlich Jahr für Jahr schwieriger. Deshalb sollten die Organisatoren dem „Scouting von Talenten“ ein besonderes Augenmerk schenken. Es könnte die Lebensversicherung des Turniers sein, zumal sich ein zweiter Roger Federer so schnell nicht abzeichnet.
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Ich komme aus dem Äther. Ich spiele gute und abwechslungsreiche Musik. Ich bin noch relativ jung und meine Wortbeiträge klingen nach DRS 1. Ich hab noch viel zu lernen und enormes Steigerungspotential.
Na? Ratet mal.
Kategorien: Medien

Eine einfache und kurze Online-Meldung auf dem Baz-Portal hat heute meine Aufmerksamkeit erheischt. „Frisiertes Töffli erreicht 64 km/h„. Eigentlich nichts besonderes, doch es beweist eines. Die „Töfflibueben“ sind noch nicht ausgestorben. Das Puch Maxi war und ist unter den Nostalgikern die Töfflilegende schlechthin. Bis 1995 wurde es gebaut, eheh das Unternehmen Steyr-Daimler-Puch schliessen musste.
Auch der Zweitakter von Sachs war ein beliebtes „Frisierobjekt“. Aber auch diese Firma stellt heute weit moderneres her und ist der allgemeinen „Roller-Mania“ verfallen. (siehe SACHS BIKES).
Nun, im St. Galler Hinterland scheint die Töffliwelt aber noch in Ordnung zu sein, wie der Artikel zeigt: „Mini Schwyz, mi’s Töffli“.
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(Ein Kommunkationsfehler kostet ihn Millionen: Der bei Hertha BSC entlassene Lucien Favre.)
Nun, man kann es nicht oft genug betonen. Kommunikation und das Wissen, sie richtig einzusetzen, ist heute über die Geschäftswelt hinaus ein Werkzeug der Strategie. Die richtige Kommunikation zum richtigen Zeitpunkt, kann einem aus misslichen Situationen helfen, falsch eingesetzt führt sie einem aber schnell ins Abseits. So wie im Beispiel des Lucien Favre. Eine Pressekonferenz nach seiner Freistellung als Trainer von Hertha BSC bringt ihm nun eine fristlose Entlassung, was seine Aussicht auf einen millionenschweren Vergleich schwinden lässt. Der Mann war schlecht beraten könnte man von Aussen her meinen. Einer seiner Berater ist ein ehemaliger Sportjournalist, welcher heute erfolgreich eine Spielervermittleragentur leitet. Der Mann sollte als Journalist etwas von Kommunikation verstehen, könnte man meinen.
Nun ist es aber so, dass nicht jeder Journalist per se ein guter Kommunikator ist. Das haben schon unzählige Grossunternehmen festgestellt, welche in der Aussicht auf gute Schlagzeilen in der Wirtschaftspresse Journalisten von der Redaktion weg als Kommunikatoren eingestellt haben und gescheitert sind. Ich möchte hier jetzt aber nicht, über das heutige Ausbildungsbild von Kommunikationsfachleuten referieren. Es geht um die Beratung. Man könnte also meinen, Lucien Favre ist schlecht beraten worden, was ihn nun mehrere Millionen kostet, vom Imageschaden abgesehen. Doch ich denke, es ist ganz anders und in der Beratung ein weit verbreitetes Phänomen. Lucien Favre dürfte ein Typ sein, der beratungsresistent ist und am Ende, hat er sich die Situation selbst eingebrockt. Wer sich als Trainer nicht dreinreden lässt, hat es schwer, nachher plötzlich auf andere zu hören.
Man kann davon ausgehen, dass der Romand, in seinem Stolz nach der Freistellung verletzt, den Weg an die Öffentlichkeit suchte. Wahrscheinlich haben ihm seine Berater davon sogar abgeraten (es wäre auf jeden Fall ihre Pflicht gewesen). Hört der „Chef“ aber nicht auf einem, dann hat man als Berater nur noch eine Möglichkeit, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Nun auch diese Strategie ging im Falle des Lucien Favre nach hinten los. Zwar las Favre bei der Pressekonferenz von einem Manuskript ab, was darauf schliessen liesse, dass die Berater eben versuchten, den Schaden einzugrenzen, aber in der Fragerunde, war er dann doch nicht zu stoppen.
Nun, wie auch immer es im Falle des Lucien Favre war. Eines ist in der Welt der Berater klar. Wenn es klappt, ist der Auftraggeber der Gefeierte, wenn es in die Hosen geht, ist der Berater schuld. Und zwar immer, egal ob der Auftraggeber gegen die Überzeugung des Beraters handelte.
P.S. Wie immer hat der Blick seine eigene unverblümte Meinung zum Theater.
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Radio Basel scheint nun auch in Sachen Sport auf „alte Hasen“ zu setzen. Wie Radio Basilisk Chefredaktor Benedikt Erni heute gegenüber onlinereports bestätigt, wechseln René Häfliger und Jakob Gubler vom Stadtsender zu Radio Basel. Dabei werden die beiden sich kaum mit Themen wie Wasserball, rhythmische Sportgymnastik oder Feldhockey beschäftigen. Es ist davon auszugehen, dass auch Radio Basel in Sachen Sportübetragungen nicht am Thema FCB vorbeikommt.
Da der neue Sender den Wortanteil hochhalten wird, ist anzunehmen, dass die Spiele komplett und am Stück übertragen werden. Man hätte dann zumindest eine Konkurrenz zur Live-Übertragung von DRS 4. Und gerade beim Staatsradio möchte sich Radio-Basel Gründer Christian Heeb ja sein neues Publikum abholen.
Übrigens: der Schreibende war auch mal in Sportreporter in Sachen FCB und hat sich seit Ende letzten Jahres zur „Ruhe“ gesetzt. „Never say never again“, meine Koordinaten sind ja bekannt:-).
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Ich hab das nun vier Wochen lang mit diesem Blog versucht, aber irgendwie scheinen die Lateiner bei diesem Spruch das World Wide Web noch nicht in Betracht gezogen zu haben. Mein „schreien“ wurde nicht erhöht, zumal in der Welt der Aufmerksamkeit, ein Schweigen untergeht. Nun nach diesem nicht ganz ernstgemeinten Selbstversuch, soll’s also wieder weiter gehen. Ab sofort werde ich virtuell wieder „schrei (b) en“.
*In dem Sie schweigen, rufen Sie laut.
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(Fussballclubs buhlen um die Gunst und das Geld der Fans.)
Früher war alles besser und einfacher. Da gingen die Leute noch aus purer Begeisterung und Liebe zum Verein an Fussballspiele. Das ist heute zwar auch noch so, aber es ist unbestritten, dass Fussball heute auch ein Produkt ist. Die Konkurrenz in unsere Eventgesellschaft ist gross und die Angebote zahlreich.
Noch immer gibt es natürlich jene, die aus Liebe zum Verein an Fussballspiele gehen, doch genügen diese Zuschauer heute nicht mehr, um die explodierenden Kosten eines professionellen Fussballbetriebs zu decken. Werbe- und Sponsoringeinnahmen machen heute einen Grossteil des Budgets aus. So betragen zum Beispiel die Zuschauerreinnahmen bei Bayern München nur 24% der Gesamteinnahmen. Bei Schweizer Vereinen sind es weit über 90% im Schnitt. Die Schweizer Vereine haben es zum Teil aufgrund fehlender TV-Einnahmen und anderen wirtschaftlichen Grundvoraussetzungen als ausländische Clubs, aber auch aufgrund zum Teil miserabler Merchandising-Abteilungen verpasst, diesen Anteil zu verkleinern. Die Folge: Schweizer Vereine müssen konstant an ihrem „Produkt“ feilen, um die Massen und damit die Grundlage für ihr wirtschaftliches Überleben in die Stadien zu ziehen.
Am Beispiel des FC Basels zeigt es sich, dass diese Produkt zurzeit nicht stimmt. Das Preis/Leistungsverhältnis liegt nicht in den Erwartungen des Konsumenten. Dies zeigt, dass nur gerade 12′000 Packages für die drei Euroleaguespiele verkauft wurden und für den Knüller gegen die AS Roma bisher knapp 17′000 Tickets über den Ladentisch gingen. Dies müsste den Verantwortlichen zu denken geben.
Nun muss dringend das Produkt respektive die Leistung, welche der Konsument/Fan davon erhält verbessert, oder der Preis gesenkt werden. Ende Jahr werden zudem die Jahreskarten erneuert. Viele vor allem Firmen, welche bisher gleich mehrere Tickets kauften, werden sich fragen, ob sie diese erneuern. Es zeigt sich aber auch, dass die Kommunikation und damit die Vermarktung des Produktes eine grosse Rolle spielt. Auch der FCB wird bald merken, dass die Marke sich nicht von alleine verkauft und neue innovative Ideen nötig sind (siehe auch „Sport-PR: Der FC Basel„).
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Es war vorauszusehen, doch wollte es niemand hören.
Thorsten Fink soll’s richten
Platz 2 und möglichst weit im Cupwettbewerb zukommen, ist alles was noch bleibt. Hoffen wir nur, dass dies nicht der Anfang der 7 mageren Jahre ist (es wären sieben teure Jahre).
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Einfach nur lachhaft! Die Super League und ihre Disziplinarorgane sind unberechenbarer denn je. Franco Costanzo wird für drei Spiele gesperrt, weil er Beg Ferati an den Haaren riss. Costanzo selbst weiss, welchen Blödsinn er gemacht hat. Drei Spielsperren für einen bisher unbescholtenen Spieler auszusprechen und dabei gegen den FC Luzern nach einen Becherwurf nur eine Busse zu verhängen, entbehrt jeder Logik.
Die Super League verkommt zur Farce. Spieler werden härter angegangen als Vergehen von Zuschauern. Man darf gespannt auf die weiteren Urteile der Super League sein. Eines Tages wird der Meister noch beim SFV ermittelt. Aber halt, das hatten wir ja schon. 2007 beim Fall Muntwiler….
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