Welche Energien und Möglichkeiten freigesetzt werden, wenn es um des Baslers liebstes Kind, den Fussball geht, zeigt einmal mehr das Spiel von heute abend gegen Vitoria Giumaraes. Laut bazonline kommt eine Live-Übertragung inklusive Public Viewing im Joggeli dank Initiative des Klubs und der Fans fast sicher zustande.
Gestern noch berichteten die Medien, dass SF DRS, die nationale Fernsehanstalt mit Sitz in Zürich, das Spiel nicht übertragen will. Der hohe Preis für die Rechte, Konflikt mit der beliebten Peking Lounge, eine Sendung bei der pensionierte Sportler ihre Meinung zum Geschehen des Tages abgeben, sowie grundsätzliche Überlegungen würden dagegen sprechen. Die mediale Kritik in der Region Basel blieb nicht aus.
Einmal mehr zeigt Basel nun seine Fussballbegeisterung. Ein Klub macht es möglich, dass Hebel in Bewegung gesetzt werden, die sonst nirgends in der Schweiz in dem Masse ineinandergreifen. So war es Anfang der 90er Jahre, als der Klub dank dem Engangement der Bevölkerung und lokaler Unternehmer vor dem Bankrott gerettet wurde. Auch beim Bau des St. Jakob-Park, dem ersten richtigen Fussballstadion in der Schweiz, liefen Bewilligungen und Finanzierung schneller als anderswo in der Schweiz.
Am FCB kommt in Basel niemand vorbei. Das ist auf der einen Seite toll für den Fussball und die Begeisterung rund um die Marke Basel. Die Kehrseite der Medaille allerdings spüren all jene Sportarten und Verbände, welche nicht die Zugkraft der Rotblauen haben.
Trotzdem: eine Liveübetragung im Fernsehen lassen sich auch jene nicht entgehen
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(Entschlossene Schweden. Auch gegen den FCB?. Homepage IFK Göteborg)
Der schwedische Fussball ist auf Augenhöhe mit der Super League. Das müssen wir nicht diskutieren. Göteborg ist vierzehnmal schwedischer Meister und viermal Cupsieger geworden. Eine grosse Nummer in Schweden. Das zeigen auch 14 Teilnahmen an der Champions-League. Trotzdem Göteborg ist vor allem eines: ein grosser Name. Nicht dass die Schweden zu unterschätzen wären, aber die grössten Erfolge hatte die Mannschaft in den 80er Jahren und dann zu Beginn der 90er Jahre. Zwischen 1996 und 2007 war Sendepause. Keine Erfolge auf nationaler Ebene. In der aktuellen Saison liegen die Göteborger nach 12 Spielen auf Platz 4. Heute hat man gegen Trelleborgs FF mit 0:2 verloren.
Ein Gegner vor dem man Angst haben muss, sieht anders aus. Sicher: Göteborg ist kein einfaches Los für die Champions-League Qualifikation. Die Schweden haben auch den Vorteil, dass sie nach der kurzen EM-Pause bereits wieder in der laufenden Meisterschaft sind. Trotzdem: der FCB kann und muss die Hürde Göteborg hinter sich lassen. Die Mannschaft ist gestärkt und hat sich nur wenig verändert. Mit Gelabert und Gjasula von St. Gallen sind endlich wieder Ideengeber und Antreiber im Mittelfeld vorhanden die sich mit Huggel / Ergic ergänzen oder zumindest Gewehr bei Fuss stehen.
Der FCB hat bereits Meisterschaftsspiele gegen YB, GC und den Aufsteiger Bellinzona in den Beinen, wenn das Duell mit IFK Göteborg ansteht. Dies sollte genügen Vorlaufzeit sein, um bereits hellwach und bereit zu sein. Was einzig fehlt, ist ein Stürmer. Ein Ersatz für Marco Streller, damit Eren Derdiyok nicht alleine dasteht. Mit Stürmer hat man sich schon letzte Saison schwer getan. Nachdem nichts mehr auf dem Markt war, dass auch bezahlbar gewesen wäre, holte man im Winter kurz Vratislav Lokvenc für ein einziges Tor gegen Thun (das immerhin den Finaleinzug in den Cupfinal bedeutete).
Man kann gespannt sein, was noch läuft. Eines aber ist klar. Frau Oeri sollte über ihren Schatten springen und den Rekordtorschützen der Schweizer an der EM holen. Hakan Yakin ist noch zu jung, als dass man ihn den Scheichs geben sollte…
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