Hesch ghört

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Der FCB in der Champions League

Juli 9, 2008 · Keine Kommentare

Endlich! Der FCB hat seit heute eine neue Website. Allerdings ist es nicht die Seite als solche, welche begeistert. Sondern der Bereich FCB-TV. Was bei deutschen Klubs seit Jahren Standard ist, kehrt nun endlich auch beim FCB ein. Spielhighlights, Pressekonferenz, etc. können in aller Ruhe nochmals zuhause angeschaut werden. Wenn jetzt in Zukunft auch Spielerpräsentationen und Medienkonferenzen vor dem Spiel noch auf die Seite kommen, dann bin ich restlos begeistert.

Gratulation ans Web-Team des FCB. Was lange währt, wird endlich gut. Jetzt müssen nur noch entsprechenden Leistungen auf dem Rasen folgen, denn niemand will sich Niederlagen und Enttäuschungen anschauen.

Kategorien: FC Basel · Persönlich

Retro war gestern – heute herrscht Kubismus

Juli 2, 2008 · Keine Kommentare

(Bereits als auf dem europäischen Markt. Homepage Daihatsu)

Ein Thema habe ich bisher hier noch nie angesprochen. Nach Sport meine zweite Leidenschaft: Automobile. Ich werde dies in Zukunft öfters tun. Dabei gehört meine Leidenschaft nicht nur den modernen Autos, sondern auch vor allem den Muscle Cars der 60er und 70er Jahre.

Nun angesichts der hohen Benzipreise macht es heute fast keinen Spass mehr, ein Auto für mehr als von A nach B zu benutzen. Trotzdem: Autos werden auch in Zukunft mehr als nur Fortbewegungsmittel sein.

Zurzeit fahre ich total auf kubische Autos ab. Ich bin noch nie in einem gesessen, aber rein optisch sind sie klar und kantig. Diese Fahrzeuge müssen im Alltag einfach auffallen. Der Daihatsu Materia ist bereits auf dem Markt erhältlich, und mit einfachem optionalen Originalzubehör zu einem „Hingucker“ par excellence auszustatten.

In den USA verkauft Toyota unter der Marke Scion schon lange ein kubisches Fahrzeug. Kein Wunder wurde es auch schon mannigfaltig getuned.

(Scion XB Tuning)

Ich bin der Meinung. Wenn schon Kleinwagen und wenn schon Benzin sparen, dann muss es ein Funmobil sein. Ein kubisches Auto ist dabei nicht nur eine Seltenheit auf Schweizer Strassen, es ist auch interessanter und günstiger als ein Mini. Denn Retro war gestern – heute herrscht der Kubismus.

Toyota scheint gemerkt zu haben, was in Zukunft zum Hype werden könnte. So gibt es bereits das kubische Auto der nächsten Generation als Concept Car. Hoffentlich bald in Produktion und hoffentlich bald auch in der Schweiz….

Übrigens: nicht nur kubische Auto schwappen von den USA als Trend langsam nach Europa. Schwarze Felgen und die Wiedergeburt von weiss als Wagenfarbe für das Auto sind die nächsten kommende Renner.

Kategorien: Autos · Persönlich

Was bleibt, ist die Erinnerung

Juni 26, 2008 · 1 Kommentar

(Spanien greift nach 44 Jahren wieder nach der EM-Krone. Getty-Images)

Deutschland gegen Spanien lautet am Sonntag der Final der Fussballeuropameisterschaften in der Schweiz und Österreich. Wenn im Wiener Ernst-Happel Stadion zum Spiel angepfiffen wird, ist für viele das Turnier bereits Geschichte. Zurückbleiben Erinnerungen an ein dreiwöchiges Fussballfest. Vor allem in den letzten eineinhalb Wochen ist die Begeisterung in ganz Europa angestiegen. Zum einen hat dies mit dem schönen und heissen Wetter, zum andern mit der KO-Phase zu tun. Ab den Viertelfinals ging es endlich um etwas, jedes Spiel war entscheidend.

 

16 Mannschaften kämpften um den einen grossen Titel. Es gibt nur einen Gewinner und 15 Verlierer. Dies ist die sportliche Seite des Turniers. Es gibt aber auch jene Seite, die über den Sport hinausgeht. Den gerade Teamsportarten sind nicht nur pure Unterhaltung, die Mechanismen in der Gemeinschaft eines Teams sind auch lehrreich für den Alltag. Kein Wunder referieren viele Sportgrössen zum Thema Teamgeist und Motivation und verdienen dabei nicht schlecht.

 

Nun, dieses Geld müssen wir nach den drei Wochen EM nicht ausgeben. Die Lehren aus diesem Fussballturnier liegen auf dem Rasen und helfen auch im Alltag weiter.

1. Nie aufgeben. Dieser simplen und fast schon abgedroschenen Phrase haben die Türken Nachdruck verliehen. Gegen die Schweiz, Tschechien und Kroatien drehten sie schon fast verloren gegangen Spiel in letzter Minute.

2. Schön spielen, heisst noch lange nicht erfolgreich zu sein. Vor allem Holland und Portugal blieben wirkungslos, als es um etwas geht.

3. Nur jung und motiviert zu sein reicht nicht. Die Russen sind dies, aber nur dank der Erfahrung und des Führungsstils ihren Trainers Guus Hiddink sind respektive waren sie auch erfolgreich. Immerhin hat sie das bis ins Halbfinale gebracht.

 

Und schliesslich die Lehre für uns alle. Begeisterung verbindet, sogar über die Niederlage hinaus. Dies zeigte sich an unzähligen Fussballevents in Basel und anderswo in der Schweiz. Selbst die Verlierer freuten sich über die Leistungen ihrer Mannschaften, auch wenn es nicht zum ganz grossen Exploit gereicht hat. Denn vergessen wir eines nicht. Mit den Besten mitzuspielen ist nicht selbstverständlich. Dies muss man sich erst verdienen.

Kategorien: Euro 2008 · Persönlich

Und wer hat jetzt die Narrenkappe an?

Juni 21, 2008 · Keine Kommentare

(Findet Marco Streller auch in der Nati zum Jubeln zurück? EQ-Images)

Chapeau Marco Streller! So schrieb ich vor drei Wochen in meinem Blog. Hochachtung hatte ich vor seinem Entscheid. Die Gründe eines solchen Entscheides verdienen immer noch höchsten Respekt. Die Vehemenz mit der Marco Streller damals erklärte, es handle sich um einen reife Entscheidung, hätte eine solche eigentlich auch erwartet. Wieso hat er nur zwei Woche später wieder kehrt um halt gemacht? Sprechen die Gründe seiner damaligen Entscheidung doch ein klares Wort. Denn die Pfiffe werden nicht ausbleiben, auch in Zukunft nicht. Wurde Marco Streller schlecht beraten? Beim Entscheid des Rücktritts sowie beim Entscheid des Rücktritts vom Rücktritt?

Nun, Marco Streller ist noch jung. Die EM war eine Enttäuschung. Für ihn und das Team. Nach einer für ihn erfolgreichen EM, wäre es einfacher gewesen zurückzutreten. Kommt hinzu, dass die Lichtgestalt Ottmar Hitzfeld auf einen wie Streller, der doch noch jung an Fussballerjahren ist, Eindruck macht. In diesem Sinne hat er sich einsäuseln lassen und träumt wahrscheinlich schon vom WM-Abenteuer. Ein Erfolg in der Nati wäre ihm zu gönnen. Persönlich aber bin ich nach wie vor überzeugt, dass man keinen Beruf ausüben sollte, der einem nicht Spass macht. Ich habe meine Zweifel, dass Marco Streller diesen Spass im roten Dress mit dem Schweizer Kreuz auf der Brust je wieder finden wird.

Kategorien: Euro 2008 · Persönlich

Chapeau Marco Streller!

Mai 31, 2008 · 3 Kommentare

Marco Streller hat Spass!

„Marco Streller tritt aus der Nati zurück!“.

Dieser Entscheid zeigt Grösse und hat Klasse. Ich hab die höchste Achtung davor. Fussballer zu sein, ist der schönste Beruf des Lebens. Fussballer sein, ist aber nicht nur das. Es ist eben auch Beruf. Da soll es Marco Streller nicht anders gehen, als dir und mir, wenn wir tagtäglich unserem Beruf nachgehen. Wann entscheide ich mich für die Karriere? Wieviel Geld ist genug? Wie erreiche ich meine Work-Life-Balance?

Zentral in der Beantwortung all dieser Fragen ist eines: der Beruf muss Spass machen. Sei es nun als Fussballer, Handwerker oder Manager. Diese einfache Erkenntnis ist nicht jedem gegeben. Oft quälen sich die Leute in ihren Berufen. Aus Angst, den sozialen Status zu verlieren. Aus Angst, nicht mehr genug zu verdienen und aus Angst als einer angesehen zu werden, der keine Karriere gemacht hat. Unzufriedene Menschen, zerrüttete Familien, Burn-outs und so weiter. Die Auswirkungen sind allgegenwärtig. Nur wenig sind wirklich in der Lage zu entscheiden, was das Beste für Sie und ihre soziale Umgebung ist.

Marco Streller ist so ein Mensch. Nach durchschnittlich erfolgreichen Jahren in der Bundesliga, kam er zum FC Basel zurück. Andere hätten des Geldes wegen irgendwo anders im Ausland unterschrieben. Marco Streller nicht. Er weiss, wo es ihm gefällt und wo der Beruf Spass macht. Karriererückschritt? Na und! Wenn schon! Im Beruf geht es nicht nur um Maximierung, sondern um Spass.

Dass Marco Streller dieser Spass in der Nationalmannschaft überhaupt abhanden gekommen ist, ist eine andere, weit schlimmere Geschichte. Diese soll hier nicht erörtert werden, aber Sie zeigt, dass einige in diesem Land für den grossen Erfolg nicht bereit sind.

Ich beneide Marco Streller um diesen Entscheid. Die EM wird jetzt viel mehr Spass machen, das weitere Fussballberufsleben sowieso. Man wird Marco Streller noch etliche Jahre im internationalen Fussballgeschäft sehen. Halt einfach nur noch im Diensten des FC Basel. Die Fans werden mit ihm Feiern und ihren Spass haben. Ausserhalb der Region Basel wird man künftig auf ihn verzichten müssen. Aber wahrscheinlich hat ihn der Rest der Schweiz auch nicht verdient.

Kategorien: Euro 2008 · Persönlich

Ein Wort sagt mehr als tausend Bilder

Mai 9, 2008 · Keine Kommentare

Ich kann es schon nicht mehr hören: Finalissima! Und trotzdem weiss jeder dieser Tage, was damit gemeint ist. Das letzte und entscheidende Spiel zwischen den Berner Young Boys und dem FC Basel steht an. Es geht um alles oder nichts. Grosse Erklärungen braucht es nicht mehr. Bilder sind überflüssig, denn mit dem Begriff „Finalissima“ ist alles gesagt. Nicht nur Bilder, auch Worte, haben die Fähigkeit, ohne grosses Brimborium vieles zu sagen. Ja meine lieben Schülerinnen und Schüler, liebe Zöglinge der Youtube-Generation: das Wort hat immer noch Macht. Es lohnt sich also auch weiterhin, Lesen und Schreiben zu lernen! In der Zeit komplexer Zusammenhänge und Informationsüberflutung sehnt sich der Mensch nach Einfachheit und Klarheit. Diese finden wir in der simpelsten und einer der ältesten Errungenschaften der Menschheit: in der Sprache. Wieso aber nutzen wir diese zu wenig? Wieso wollen wir alles immer hinter einem Schwall von Erklärungen und Schachtelsätzen verstecken, wenn die Welt so einfach sein kann: Finalissima. Fertig. Was brauch ich mehr zu sagen. Jeder denkt sich das seine, jeder was anderes, aber alle wissen, worum es geht. Wir sollten uns wieder mal bewusst werden, welches Geschenk uns mit der Sprache in die Wiege gelegt wurde. Nutzen wir die Gabe und machen wir die Welt ein Stück einfacher! Sie ist schon kompliziert genug. Inspiration können Sie sich auch im Archiv „des einfachen Worts holen (http://www.chwort.ch/archiv_result.asp).

Übrigens: noch einfacher als ein simples Wort ist Fussball. Dort gewinnt jener, der ein Tor mehr schiesst als der Gegner. Nur nicht in der Finalissima. Dort genügt dem FC Basel schon ein Unentschieden zur Meisterschaft, aber das ist eine andere Geschichte.

Kategorien: Persönlich

Hesch ghört

Mai 1, 2008 · Keine Kommentare

Das wäre er nun, mein erster Post in meinem Blog. Seit Jahren denke ich schon darüber nach und hab mich doch immer gesträubt, nun aber ist es soweit!

Ich möchte meine Gedanken, Anekdoten, Glossen und Neuigkeiten aus der Welt nicht nur zu Papier bringen, sondern auch elektronisch verbreiten. Am Anfang wahrscheinlich nur für mich und hoffentlich bald für viele Interressierte.

Meine Person tut wenig zur Sache, ich liebe es einfach Gedanken zu Papier zu bringen, weil ich manchmal Einfälle habe und Überlegungen mache, die es meines Erachtesn Wert sind, aus der Welt der Gerdanken in Wort gefasst zu werden.

Wer trotzdem wissen will, wer ich bin (anonyme Blogs sollen ja weniger Glaubwürdigkeit haben), sieht das hier: www.dominik-marbet.ch

In diesem Sinne: lasst uns loslegen.

Kategorien: Persönlich